1. Anwen­dungs­be­reich
Die nach­ste­hen­den all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen gel­ten aus­schließ­lich gegen­über Unter­neh­mern, juris­ti­schen Per­so­nen des öffent­li­chen Rechts oder öffent­lich-recht­li­chen Son­der­ver­mö­gens im Sin­ne des § 310 Abs. 1 BGB.

2. Gegen­stand des Ver­trags

2.1.
Die nach­ste­hen­den all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen gel­ten für alle Rechts­ge­schäf­te der Varia Plus GbR, nach­fol­gend in Kurz­form „Agen­tur“ genannt, mit ihren Ver­trags­part­nern, nach­ste­hend in Kurz­form „Kun­de“ genannt. Sie gel­ten ins­be­son­de­re auch für Bestel­lun­gen, die die Agen­tur über den Online-Shop (www.service.variaplus.de) mit den Kun­den annimmt und durch­führt.

2.2
Von die­sen Geschäfts­be­din­gun­gen abwei­chen­de Ver­ein­ba­run­gen bedür­fen zu ihrer Wirk­sam­keit der Schrift­form. Abwei­chun­gen und Ergän­zun­gen wer­den von der Agen­tur nur durch geson­der­te und schrift­li­che Aner­ken­nung akzep­tiert.

2.3
Die­se Geschäfts­be­din­gun­gen gel­ten auch für alle künf­ti­gen Geschäfts­be­zie­hun­gen mit dem Kun­den, auch wenn sie nicht noch­mals aus­drück­lich ver­ein­bart wer­den.

2.4
Die Agen­tur erbringt Dienst­leis­tun­gen aus den Berei­chen Mar­ke­ting, Gra­fik­de­sign, Social Media Mar­ke­ting, Web­de­sign und Event­mar­ke­ting. Die detail­lier­te Beschrei­bung der zu erbrin­gen­den Dienst­leis­tun­gen ergibt sich aus den Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen, Brie­fings, Pro­jekt­ver­trä­gen, deren Anla­gen und Leis­tungs­be­schrei­bun­gen der Agen­tur.

2.5.
Zusätz­lich bie­tet die Agen­tur Ser­vice-Pake­te an, durch wel­che eine Web­site mit­tels eines durch die Agen­tur zur Ver­fü­gung gestell­ten Ser­vices betreut wird. Die jewei­li­ge Web­site wird im Rah­men des Ser­vice-Pake­tes zuver­läs­sig erreich­bar, aktu­ell und funk­ti­ons­fä­hig gehal­ten. Die detail­lier­ten Paket­in­hal­te erge­ben sich aus den Infor­ma­tio­nen auf der Web­site. Die Min­dest­lauf­zeit beträgt 1 Jahr.

3. Ver­trags­schluss, Ver­trags­be­stand­tei­le und Ände­run­gen des Ver­trags

3.1.
Grund­la­ge für die Agen­tur­ar­beit und Ver­trags­be­stand­teil ist neben dem Pro­jekt­ver­trag und sei­nen An-lagen das vom Kun­den der Agen­tur aus­zu­hän­di­gen­de Brie­fing. Wird das Brie­fing vom Kun­den der Agen­tur münd­lich oder fern­münd­lich mit­ge­teilt, so erstellt die Agen­tur über den Inhalt des Brie­fings ein Re-Brie­fing, wel­ches dem Kun­den inner­halb von 5 Werk­ta­gen nach der münd­li­chen oder fern­münd­li­chen Mit­tei­lung über­ge­ben wird. Die­ses Re-Brie­fing wird ver­bind­li­cher Ver­trags­be­stand­teil, wenn der Kun­de die­sem Re-Brie­fing nicht inner­halb von 5 Werk­ta­gen wider­spricht.

3.2.
Sofern nicht anders ange­ge­ben, kön­nen die Kun­den sämt­li­che Ser­vice-Pake­te unse­res Online-Shops per Inter­net unter www.service.variaplus.de bestel­len. Alle dar­in auf­ge­führ­ten Ange­bo­te sind frei­blei­bend und kein An-gebot im Rechts­sin­ne. Wenn der Kun­de eine Aus­wahl getrof­fen hat, das aus­ge­wähl­te Ser­vice-Paket in den Waren­korb gelegt hat, das Käst­chen „AGB akzep­tie­ren“ ange­klickt und die Bestel­lung durch das Kli­cken des But­tons „zah­lungs­pflich­tig bestel­len“ an uns abge­schickt hat, unter­brei­tet der Kun­de ein rechts­ver­bind­li­ches Ange­bot zum Abschluss eines Dienst­leis­tungs­ver­trags über das vom Kun­den aus­ge­wähl­te Ser­vice-Paket. Vor dem Absen­den kann der Kun­de jeder­zeit Waren aus dem Waren­korb ent­fer­nen oder hin­zu­fü­gen.
Nach Ein­gang der Bestel­lung erhält der Kun­de per E‑Mail eine Auf­trags­be­stä­ti­gung. Mit Zugang die­ser Auf­trags­be­stä­ti­gung kommt zwi­schen dem Kun­den und der Agen­tur ein rechts­ver­bind­li­cher Ver­trag zustan­de. Dem Kun­den wird anschlie­ßend eine Rech­nung über den jeweils erteil­ten Auf­trag zu-gestellt.

3.3.
Mit der Absen­dung der Bestel­lung oder der Regis­trie­rung des Kun­den im Online-Shop ver­si­chert die­ser, dass alle dar­in ent­hal­te­nen Anga­ben, ins­be­son­de­re Name, E‑Mail-Adres­se und Kon­to­ver­bin­dung wahr­heits­ge­mäß sind. Ände­run­gen sind der Agen­tur unver­züg­lich mit­zu­tei­len.

3.4.
Durch die Auf­ga­be einer Bestel­lung über die­se Web­site ver­si­chern sie, dass sie min­des­tens 18 Jah­re alt sind und rechts­ver­bind­lich Ver­trä­ge abschlie­ßen dür­fen.

3.5.
Ände­run­gen und/oder Ergän­zun­gen des Ver­tra­ges und/oder sei­ner Bestand­tei­le bedür­fen zu ihrer Wirk­sam­keit der Schrift­form. Dadurch ent­ste­hen­de Mehr­kos­ten sind vom Kun­den zu tra­gen.

3.6.
Ereig­nis­se höhe­rer Gewalt berech­ti­gen die Agen­tur, das vom Kun­den beauf­trag­te Pro­jekt, um die Dau­er der Behin­de­rung und einer ange­mes­se­nen Anlauf­zeit hin­aus­zu­schie­ben. Ein Scha­dens­er­satz­an­spruch des Kun­den gegen die Agen­tur resul­tiert dar­aus nicht. Dies gilt auch dann, wenn dadurch für den Kun­den wich­ti­ge Ter­mi­ne und/oder Ereig­nis­se nicht ein­ge­hal­ten wer­den kön­nen und/oder nicht ein­tre­ten.

4. Urhe­ber- und Nut­zungs­rech­te

4.1.
Der Kun­de erwirbt mit der voll­stän­di­gen Zah­lung des ver­ein­bar­ten Hono­rars für die ver­trag­lich ver­ein­bar­te Dau­er und im ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Umfang die Nut­zungs­rech­te an allen von der Agen­tur im Rah­men die­ses Auf­tra­ges gefer­tig­ten Arbei­ten.
Die­se Über­tra­gung der Nut­zungs­rech­te gilt, soweit eine Über­tra­gung nach deut­schen Recht mög­lich ist und gilt für die ver­ein­bar­te Nut­zung im Gebiet der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Nut­zun­gen, die über die­ses Gebiet hin­aus­ge­hen, bedür­fen einer schrift­li­chen Ver­ein­ba­rung im Rah­men des Auf­tra­ges oder einer geson­der­ten schrift­li­chen Neben­ab­re­de.
Nut­zungs­rech­te an Arbei­ten, die bei Been­di­gung des Ver­tra­ges noch nicht bezahlt sind, ver­blei­ben vor­be­halt­lich ander­wei­tig getrof­fe­ner Ver­ein­ba­run­gen bei der Agen­tur.

4.2.
Die im Rah­men des Auf­tra­ges erar­bei­te­ten Leis­tun­gen sind als per­sön­li­che geis­ti­ge Schöp­fun­gen durch das Urhe­ber­rechts­ge­setz geschützt. Die­se Rege­lung gilt auch dann als ver­ein­bart, wenn die nach dem Urhe­ber­rechts­ge­setz erfor­der­li­che Schöp­fungs­hö­he nicht erreicht ist.

4.3.
Die Agen­tur darf die von ihr ent­wi­ckel­ten Wer­be­mit­tel ange­mes­sen und bran­chen­üb­lich signie­ren und den erteil­ten Auf­trag für Eigen­wer­bung publi­zie­ren. Die­se Signie­rung und werb­li­che Ver­wen­dung kann durch eine ent­spre­chen­de geson­der­te Ver­ein­ba­rung zwi­schen der Agen­tur und dem Kun­den aus­ge-schlos­sen wer­den.

4.4.
Die Arbei­ten der Agen­tur dür­fen vom Kun­den oder vom durch den Kun­den beauf­trag­ten Drit­ten weder im Ori­gi­nal noch bei der Repro­duk­ti­on geän­dert wer­den. Jede Nach­ah­mung, auch die von Tei­len des Wer­kes, ist unzu­läs­sig. Bei Zuwi­der­hand­lung steht der Agen­tur vom Kun­den ein zusätz­li­ches Hono­rar in min­des­tens der 2,5‑fachen Höhe des ursprüng­lich ver­ein­bar­ten Hono­rars zu.

4.5.
Die Über­tra­gung ein­ge­räum­ter Nut­zungs­rech­te an Drit­te und/oder Mehr­fach­nut­zun­gen sind, soweit nicht im Erst­auf­trag gere­gelt, hono­rar­pflich­tig und bedür­fen der Ein­wil­li­gung der Agen­tur.

4.6.
Über den Umfang der Nut­zung steht der Agen­tur ein Aus­kunfts­an­spruch zu.

5. Ver­gü­tung

5.1.
Es gilt die im Ver­trag ver­ein­bar­te Ver­gü­tung. Zah­lun­gen sind, wenn nicht anders ver­trag­lich gere­gelt, inner­halb von 14 Tagen nach Rech­nungs­stel­lung ohne jeden Abzug fäl­lig. Bei Über­schrei­tung der Zah­lungs­ter­mi­ne steht der Agen­tur ohne wei­te­re Mah­nung ein Anspruch auf Ver­zugs­zin­sen in Höhe von 9 % über dem Basis­zins­satz (§ 288 II BGB) zu. Das Recht zur Gel­tend­ma­chung eines dar­über­hin­aus­ge­hen­den Scha­dens bleibt von die­ser Rege­lung unbe­rührt.

5.2.
Erst, wenn die Erar­bei­tung der ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen über einen län­ge­ren Zeit­raum hin­aus­ge­hen, so kann die Agen­tur dem Kun­den Abschlag­zah­lun­gen über die bereits erbrach­ten Teil­leis­tun­gen in Rech­nung stel­len. Die­se Teil­leis­tun­gen müs­sen nicht in einer für den Kun­den nutz­ba­ren Form vor­lie­gen und kön­nen auch als rei­ne Arbeits­grund­la­ge auf Sei­ten der Agen­tur ver­füg­bar sein.

5.3.
Die Prei­se für die im Online-Shop zu erwer­ben­den Ser­vice-Pake­te ent­spre­chen den auf der Web­site ange­ge­be­nen Prei­sen. Die ange­ge­be­nen Prei­se für das ent­spre­chen­de Ser­vice-Paket wer­den monat­lich fäl­lig. Der Kun­de kann die Bestel­lung des jewei­li­gen Ser­vice-Pakets nur mit­tels SEPA-Last­schrift-Man­dat zah­len. Durch Ertei­lung des SEPA-Last­schrift-Man­dats, das bereits vor der zah­lungs­pflich­ti­gen Bestel­lung vom Kun­den aus­ge­füllt wer­den muss und mit des­sen Bestel­lung erteilt wird, berech­tigt der Kun­de die Agen­tur, den Rech­nungs­be­trag vom Bank­kon­to des Kun­den ein­zu­zie­hen. Der jeweils fäl­li­ge Betrag wird auto­ma­tisch monat­lich vom ange­ge­be­nen Kun­den­kon­to abge­bucht. Die Belas­tung des vom Kun­den ange­ge­be­nen Kon­tos erfolgt erst­mals zum 1. des nach­fol­gen­den Monats nach Ver­trags­un­ter­zeich­nung.
Die Frist für die Vor­ab­an­kün­di­gung über das Datum der Kon­to­be­las­tung (sog. Pre­no­ti­fi­ca­ti­on-Frist) beträgt 2 Tage. Vor­ab­infor­ma­ti­on („Pre-Noti­fi­ca­ti­on“) ist jede Mit­tei­lung (z.B. Rech­nung, Poli­ce, Ver­trag) der Agen­tur an den Kun­den, die eine Belas­tung mit­tels SEPA-Last­schrift ankün­digt.
Wird die Last­schrift man­gels aus­rei­chen­der Kon­to­de­ckung oder auf­grund der Anga­be einer fal­schen Bank­ver­bin­dung nicht ein­ge­löst oder wider­spricht der Kun­de der Abbu­chung, obwohl er hier­zu nicht berech­tigt ist, hat der Kun­de die durch die Rück­bu­chung des jewei­li­gen Kre­dit­in­sti­tuts ent­ste­hen­den Gebüh­ren zu tra­gen, wenn er dies zu ver­tre­ten hat.

5.4.
Bei Ände­run­gen oder Abbruch von Auf­trä­gen, Arbei­ten und der­glei­chen durch den Kun­den und/oder wenn sich die Vor­aus­set­zun­gen für die Leis­tungs­er­stel­lung ändern, wer­den der Agen­tur alle dadurch anfal­len­den Kos­ten ersetzt und die Agen­tur von jeg­li­cher Ver­bind­lich­keit gegen­über Drit­ten frei­ge­stellt.

5.5.
Bei einem Rück­tritt des Kun­den von einem Auf­trag vor Beginn des Pro­jekts, berech­net die Agen­tur dem Kun­den fol­gen­de Pro­zent­sät­ze vom ursprüng­lich ver­trag­lich gere­gel­ten Hono­rar als Stor­no­ge­bühr:
Bis sechs Mona­te vor Beginn des Auf­tra­ges 10%, ab sechs Mona­te bis drei Mona­te vor Beginn des Auf­tra­ges 25%, ab drei Mona­te bis vier Wochen vor Beginn des Auf­tra­ges 50%, ab vier Wochen bis zwei Wochen vor Beginn des Auf­tra­ges 80%, ab zwei Wochen vor Beginn des Auf­tra­ges 100%.

5.6.
Alle in Ange­bo­ten und Auf­trä­gen genann­ten Prei­se und die dar­aus resul­tie­ren­den zu zah­len­den Be-trä­ge ver­ste­hen sich zuzüg­lich der gesetz­lich gül­ti­gen Umsatz­steu­er in der jewei­li­gen Höhe.

6. Zusatz­leis­tun­gen
Unvor­her­seh­ba­rer Mehr­auf­wand bedarf der gegen­sei­ti­gen Abspra­che und gege­be­nen­falls der Nach­ho­no­rie­rung.

7. Geheim­hal­tungs­pflicht der Agen­tur
Die Agen­tur ist ver­pflich­tet, alle Kennt­nis­se, die sie auf­grund eines Auf­tra­ges vom Kun­den erhält, zeit­lich unbe­schränkt, streng ver­trau­lich zu behan­deln und sowohl ihre Mit­ar­bei­ter als auch von ihr her­an-gezo­ge­ne Drit­te, eben­falls in glei­cher Wei­se zu abso­lu­tem Still­schwei­gen zu ver­pflich­ten.

8. Pflich­ten des Kun­den

8.1.
Der Kun­de stellt der Agen­tur alle für die Durch­füh­rung des Pro­jekts benö­tig­ten Daten und Unter­la­gen unent­gelt­lich zur Ver­fü­gung. Alle Arbeits­un­ter­la­gen wer­den von der Agen­tur sorg­sam behan­delt, vor dem Zugriff Drit­ter geschützt, nur zur Erar­bei­tung des jewei­li­gen Auf­tra­ges genutzt und wer­den nach Been­di­gung des Auf­tra­ges an den Kun­den zurück­ge­ge­ben.

8.2.
Der Kun­de wird im Zusam­men­hang mit einem beauf­tra­gen Pro­jekt Auf­trags­ver­ga­ben an ande­ren Agen­tu­ren oder Dienst­leis­ter nur nach Rück­spra­che und im Ein­ver­neh­men mit der Agen­tur ertei­len.

8.3.
Die Kun­den haben der Agen­tur alle Rech­te, die zur Erfül­lung der im jewei­li­gen Ser­vice-Paket ange­ge­be­nen Leis­tun­gen erfor­der­lich sind, ein­zu­räu­men.

9. Gewähr­leis­tung und Haf­tung der Agen­tur

9.1.
Das Risi­ko der recht­li­chen Zuläs­sig­keit, der durch die Agen­tur erar­bei­te­ten und durch­ge­führ­ten Maß-nah­men, wird vom Kun­den getra­gen. Das gilt ins­be­son­de­re für den Fall, dass die Aktio­nen und Maß-nah­men gegen Vor­schrif­ten des Wett­be­werbs­rechts, des Urhe­ber­rechts und der spe­zi­el­len Wer­be-rechts­ge­set­ze ver­sto­ßen Die Agen­tur ist jedoch ver­pflich­tet, auf recht­li­che Risi­ken hin­zu­wei­sen, sofern ihr die­se bei ihrer Tätig­keit bekannt wer­den. Der Kun­de stellt die Agen­tur von Ansprü­chen Drit­ter frei, wenn die Agen­tur auf aus­drück­li­chen Wunsch des Kun­den gehan­delt hat, obwohl sie dem Kun­den Be-den­ken im Hin­blick auf die Zuläs­sig­keit der Maß­nah­men eine wett­be­werbs­recht­li­che Prü­fung durch eine beson­ders sach­kun­di­ge Per­son oder Insti­tu­ti­on für erfor­der­lich, so trägt nach Anspra­che mit der Agen­tur die Kos­ten hier­für der Kun­de.

9.2.
Die Agen­tur haf­tet in kei­nem Fall für die in den Wer­be­maß­nah­men ent­hal­te­nen Sach­aus­sa­gen über Pro­duk­te und Leis­tun­gen des Kun­den. Die Agen­tur haf­tet auch nicht für die patent‑, urhe­ber- und mar­ken­recht­li­che Schutz- oder Ein­tra­gungs­fä­hig­keit der im Rah­men des Auf­tra­ges gelie­fer­ten Ideen, Anre­gun­gen, Vor­schlä­ge, Kon­zep­te und Ent­wür­fe.

9.3.
Die Agen­tur haf­tet nur für Schä­den, die sie oder ihr Erfül­lungs­ge­hil­fen vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig her­bei­ge­führt haben. Die Haf­tung der Agen­tur wird in der Höhe beschränkt auf den ein­ma­li­gen Ertrag der Agen­tur, der sich aus dem jewei­li­gen Auf­trag ergibt. Die Haf­tung der Agen­tur für Man­gel­fol­ge­schä-den aus dem Rechts­grund der posi­ti­ven Ver­trags­ver­let­zung ist aus­ge­schlos­sen, wenn und in dem Maße, wie sich die Haf­tung der Agen­tur nicht aus einer Ver­let­zung der für die Erfül­lung des Ver­trags­zwe­ckes wesent­li­chen Pflicht ergibt.

10. Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten

10.1.
Der Kun­de ver­pflich­tet sich, even­tu­ell anfal­len­de Gebüh­ren an Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten, wie bei­spiels­wei­se an die GEMA und Abga­ben an die Künst­ler­so­zi­al­klas­se vom Kun­den selbst und in eige­ner Ver­ant­wor­tung abzu­füh­ren sind. Wer­den die­se Gebüh­ren von der Agen­tur ver­aus­lagt, so ver­pflich­tet sich der Kun­de, die­se der Agen­tur gegen Nach­weis zu erstat­ten. Dies kann auch nach Been­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses erfol­gen.

10.2.
Der Kun­de ist dar­über infor­miert, dass bei der Auf­trags­ver­ga­be im künst­le­ri­schen, kon­zep­tio­nel­len und wer­be­be­ra­te­ri­schen Bereich an eine nicht-juris­ti­sche Per­son, eine Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be an die Künst­ler­so­zi­al­klas­se zu leis­ten ist. Die­se Abga­be darf vom Kun­den nicht von der Agen­tur­rech­nung in Abzug gebracht wer­den. Für die Ein­hal­tung der Anmel­de- und Abga­be­pflicht ist der Kun­de zustän­dig und selbst ver­ant­wort­lich.

11. Leis­tun­gen Drit­ter
Von der Agen­tur ein­ge­schal­te­te freie Mit­ar­bei­ter oder Drit­te sind Erfül­lungs- oder Ver­rich­tungs­ge­hil­fen der Agen­tur. Der Kun­de ver­pflich­tet sich, die­se im Rah­men der Auf­trags­durch­füh­rung von der Agen­tur ein­ge­setz­ten Mit­ar­bei­ter, im Lau­fe der auf den Abschluss des Auf­tra­ges fol­gen­den 12 Mona­te ohne Mit­wir­kung der Agen­tur weder unmit­tel­bar noch mit­tel­bar mit Pro­jek­ten zu beauf­tra­gen.

12. Arbeits­un­ter­la­gen und elek­tro­ni­sche Daten
Alle Arbeits­un­ter­la­gen, elek­tro­ni­sche Daten und Auf­zeich­nun­gen, die im Rah­men der Auf­trags­er­ar­bei­tung auf Sei­ten der Agen­tur ange­fer­tigt wer­den, ver­blei­ben bei der Agen­tur. Die Her­aus­ga­be die­ser Unter­la­gen und Daten kann vom Kun­den nicht gefor­dert wer­den. Die Agen­tur schul­det mit der Bezah­lung des ver­ein­bar­ten Hono­rars die ver­ein­bar­te Leis­tung, nicht jedoch die zu die­sem Ergeb­nis füh­ren-den Zwi­schen­schrit­te in Form von Skiz­zen, Ent­wür­fen, Pro­duk­ti­ons­da­ten etc.

13. Media-Pla­nung und Media-Durch­füh­rung

13.1.
Beauf­trag­te Pro­jek­te im Bereich Media-Pla­nung besorgt die Agen­tur nach bes­tem Wis­sen und Gewis­sen auf Basis der ihr zugäng­li­chen Unter­la­gen der Medi­en und der all­ge­mein zugäng­li­chen Markt­for­schungs­da­ten. Einen bestimm­ten Erfolg schul­det die Agen­tur dem Kun­den durch die­se Leis­tun­gen nicht.

13.2.
Die Agen­tur ver­pflich­tet sich, alle Ver­güns­ti­gun­gen, Son­der­kon­di­tio­nen und Rabat­te im Sin­ne des Auf­trag­ge­bers bei der Media-Schal­tung zu berück­sich­ti­gen und die­se an den Kun­den wei­ter­zu­ge­ben.

13.3.
Bei umfang­rei­chen Media-Leis­tun­gen ist die Agen­tur nach Abspra­che berech­tigt, einen bestimm­ten Anteil der Fremd­kos­ten dem Kun­den in Rech­nung zu stel­len und die Ein­bu­chung bei den ent­spre­chen­den Medi­en erst nach Zah­lungs­ein­gang vor­zu­neh­men. Für eine even­tu­el­le Nicht­ein­hal­tung eines Schalt­ter­mins durch einen ver­spä­te­ten Zah­lungs­ein­gang haf­tet die Agen­tur nicht. Ein Scha­dens­er­satz­an­spruch des Kun­den gegen die Agen­tur ent­steht dadurch nicht.

14. Ver­trags­dau­er, Kün­di­gungs­fris­ten

14.1.
Der Ver­trag tritt mit sei­ner Unter­zeich­nung in Kraft. Er wird für die im Ver­trag genann­te Ver­trags­lauf-zeit abge­schlos­sen. Ist der Ver­trag auf unbe­stimm­te Zeit geschlos­sen, kann die­ser mit einer Frist von drei Mona­ten von bei­den Sei­ten zum Monats­en­de gekün­digt wer­den. Das Recht zur frist­lo­sen Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grund bleibt von die­ser Rege­lung unbe­rührt.

14.2.
Bezüg­lich des Ver­trags­schlus­ses im Online-Shop erwor­be­ner Ser­vice-Pake­te gilt das unter 3.2. die­ser Geschäfts­be­din­gun­gen ver­ein­bar­te. Der Ver­trag wird für die Dau­er eines Jah­res fest abge­schlos­sen. Danach ver­län­gert sich der Ver­trag auf unbe­stimm­te Zeit, wenn er nicht spä­tes­tens 3 Mona­te vor Ab-lauf der fes­ten Ver­trags­zeit vom Kun­den oder der Agen­tur gekün­digt wird. Hat sich der Ver­trag auf unbe­stimm­te Zeit ver­län­gert, ist er mit einer Frist von 3 Mona­ten zum Monats­en­de künd­bar.

14.3.
Die Kün­di­gung bedarf der Schrift­form. Der Kün­di­gen­de hat den Nach­weis über den Zugang der Kün­di­gung zu füh­ren.

15. Daten­schutz

15.1.
Die Agen­tur erhebt und spei­chert die für die Geschäfts­ab­wick­lung not­wen­di­gen Daten der Kun­den. Bei der Ver­ar­bei­tung der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten wer­den die gesetz­li­chen Bestim­mun­gen beach­tet. Ein­zel­hei­ten erge­ben sich aus der, auf der Web­site der Agen­tur online abruf­ba­ren Daten­schutz­er­klä­rung. Der Kun­de erhält jeder­zeit Aus­kunft über die zur Per­son gespei­cher­ten Daten.

15.2.
Bei allen Vor­gän­gen der Daten­ver­ar­bei­tung (z. B. Erhe­bung, Ver­ar­bei­tung und Über­mitt­lung) ver­fährt die Agen­tur nach den gesetz­li­chen Vor­schrif­ten. Die für die Geschäfts­ab­wick­lung not­wen­di­gen Daten wer­den gespei­chert und ledig­lich für die Bestell- und Zah­lungs­ab­wick­lung im erfor­der­li­chen Umfang an die, von der Agen­tur beauf­trag­ten Dienst­leis­ter wei­ter­ge­ge­ben. Adress- und Bestell­da­ten wer­den ansons­ten nur für eige­ne Mar­ke­ting­zwe­cke erho­ben und ver­ar­bei­tet. Dar­über hin­aus sichert die Agen­tur zu, die Adress­da­ten der Kun­den nicht zu Mar­ke­ting­zwe­cken an Drit­te wei­ter­zu­ge­ben.

15.3.
Die Kun­den kön­nen der Nut­zung, Ver­ar­bei­tung und Über­mitt­lung ihrer per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten zu Mar­ke­ting­zwe­cken jeder­zeit durch eine form­lo­se Mit­tei­lung auf dem Post­weg an oder durch eine E‑Mail an info@variaplus.de wider­spre­chen. Dies gilt nicht für die zur Abwick­lung der Bestel­lung des Kun-den erfor­der­li­chen Daten. Nach Erhalt des Wider­spruchs wird die Agen­tur die betrof­fe­nen Daten nicht mehr zu ande­ren Zwe­cken als zur Abwick­lung der Bestel­lung des Kun­den nut­zen, ver­ar­bei­ten und über­mit­teln sowie die wei­te­re Ver­sen­dung unse­rer Kata­lo­ge und ande­rer Wer­be­mit­tel an den Kun­den ein­stel­len.

16. Schrift­li­che Mit­tei­lun­gen
Das gel­ten­de Recht sieht vor, dass eini­ge der Infor­ma­tio­nen oder Mit­tei­lun­gen, die die Agen­tur an die Kun­den rich­ten, schrift­lich erfol­gen muss. Mit der Auf­ga­be einer Bestel­lung über die­se Web­site akzep­tiert der Kun­de, dass die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit der Agen­tur über­wie­gend auf elek­tro­ni­schem Wege, wie zum Bei­spiel per E‑Mail, erfolgt. Für ver­trag­li­che Zwe­cke stimmt der Kun­de die­ser Form der elek­tro­ni­schen Kom­mu­ni­ka­ti­on zu und bestä­tigt, dass alle Ver­trä­ge, Rech­nun­gen, Mit­tei­lun­gen, Infor­ma­tio­nen und ande­re Nach­rich­ten, die die Agen­tur in elek­tro­ni­scher Form zur Ver­fü­gung stellt, als Erfül­lung der gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen, dass die­se Mit­tei­lun­gen in schrift­li­cher Form erfol­gen müs­sen, anzu­se­hen sind. Die gesetz­li­chen Rech­te des Kun­den blei­ben von die­ser Bestim­mung unbe­rührt.

17. Strei­tig­kei­ten
Kommt es im Lau­fe oder nach Been­di­gung eines Auf­tra­ges zu einem Streit­fall bezüg­lich des beauf­tra­gen Pro­jek­tes, so ist vor der Ein­lei­tung eines gericht­li­chen Ver­fah­rens ein außer­ge­richt­li­ches Media­ti­ons­ver­fah­ren zu durch­lau­fen. Bei Strei­tig­kei­ten in Fra­gen der Qua­li­täts­be­ur­tei­lung oder bei der Höhe der Hono­rie­rung wer­den exter­ne Gut­ach­ten erstellt, um mög­lichst eine außer­ge­richt­li­che Eini­gung zu erzie­len. Die Kos­ten hier­für wer­den vom Kun­den und der Agen­tur geteilt.

18. Ver­zicht

18.1.
Falls die Agen­tur es zu irgend­ei­nem Zeit­punkt wäh­rend der Lauf­zeit des Ver­tra­ges ver­säu­men auf die strik­te Erfül­lung der Pflich­ten des Kun­den im Rah­men des Ver­tra­ges oder die­ser Bedin­gun­gen zu be-ste­hen, oder falls irgend­wel­che Rech­te oder Rechts­mit­tel, die der Agen­tur im Rah­men des Ver­tra­ges oder die­ser Bedin­gun­gen zuste­hen, nicht aus­üben, stellt dies kei­nen Ver­zicht auf die­se Rech­te und Rechts­mit­tel und kei­ne Ein­schrän­kung die­ser Rech­te oder Rechts­mit­tel dar und ent­bin­det den Kun­den nicht von deren Erfül­lung.

18.2.
Ein Ver­zicht der Agen­tur auf ein bestimm­tes Recht oder Rechts­mit­tel stellt kei­nen Ver­zicht auf ande­re
aus die­sem Ver­trag oder die­sen Bedin­gun­gen her­vor­ge­hen­den Rech­te oder Rechts­mit­tel dar.

18.3.
Ein Ver­zicht der Agen­tur in Bezug auf die Ver­pflich­tun­gen des Kun­den laut die­ses Ver­trags oder die-ser Bedin­gun­gen wird erst dann wirk­sam, wenn die Agen­tur aus­drück­lich mit­teilt, dass es sich um ei-nen Ver­zicht han­delt und die­se Mit­tei­lung in schrift­li­cher Form erfolgt, wie oben im Punkt Mit­tei­lun­gen
ange­ge­ben.

19. Ände­rung der Bedin­gun­gen
Die Agen­tur ist berech­tigt, die­se Bedin­gun­gen jeder­zeit zu über­ar­bei­ten und zu ändern. Für den Kun-den fin­den die Vor­schrif­ten, Bedin­gun­gen und die Daten­schutz­er­klä­run­gen Anwen­dung, die, zu dem Zeit­punkt der Auf­ga­be einer Bestel­lung in Kraft sind, außer wenn es laut Gesetz oder auf regie­rungs-behörd­li­che Ver­an­las­sung not­wen­dig ist, die­se Vor­schrif­ten, Bedin­gun­gen oder Daten­schutz­er­klä­run­gen zu ändern. In die­sem Fal­le fin­den mög­li­che Ände­run­gen auch auf Bestel­lun­gen Anwen­dung, die vor­her vom Kun­den auf­ge­ge­ben wur­den.

20. Schluss­be­stim­mun­gen

20.1.
Der Kun­de ist nicht dazu berech­tigt, Ansprü­che aus dem Ver­trag abzu­tre­ten.

20.2.
Eine Auf­rech­nung oder die Gel­tend­ma­chung eines Zurück­be­hal­tungs­rechts durch den Kun­den ist nur mit aner­kann­ten oder rechts­kräf­tig fest­ge­stell­ten Gegen­an­sprü­chen zuläs­sig.

20.3.
Als Gerichts­stand für sämt­li­che Strei­tig­kei­ten aus die­sem Ver­trag wird das sach­lich zustän­di­ge Gericht am Sitz der Agen­tur ver­ein­bart.

20.4.
Die Nut­zung der Web­site der Agen­tur und sämt­li­che Ver­trä­ge, die zwi­schen dem Kun­den und der Agen­tur zustan­de kom­men, unter­lie­gen dem deut­schem Recht.

20.5.
Soll­te eine Bestim­mung die­ser Geschäfts­be­din­gun­gen ganz oder teil­wei­se unwirk­sam oder undurch­führ­bar sein oder wer­den, so wird hier­durch die Wirk­sam­keit der übri­gen Ver­trags­be­stim­mun­gen nicht berührt. Der Ver­trag bzw. die betrof­fe­ne Bestim­mung ist in die­sem Fall doch Umdeu­tung so zu gestal­ten bzw. zu ergän­zen, dass der mit der unwirk­sa­men oder nich­ti­gen Bestim­mung der Bestel­ler taug­li­che und recht­li­che Zweck erreicht wird. Das glei­che gilt, wenn bei des­sen Durch­füh­rung eine ergän­zungs­be­dürf­ti­ge Lücke der Geschäfts­be­din­gun­gen offen­bar wird.